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Ernährung

Die Ernährung ist das Wichtigste für eine gute Gesundheit. Jedoch die meisten Hundebesitzer vertrauen lieber den Tierfutterhersteller. Es ist bequem und einfach, einen Sack Futter zu kaufen und den Angaben des Herstellers zu glauben, als sich eingehend mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen. Nach den Gammelfleischskandalen bei uns Menschen sind hoffentlich einige wach gerüttelt worden.Oder haben sie geglaubt, es wird nur das beste Fleisch für den Hund verarbeitet? Was glauben Sie , warum ihr Trockenfutter, welches keine Konservierungsstoffe besitzen soll,solange haltbar ist?

Der starke Zuwachs an Krankheiten in unserer Hundepopulation ist erschreckend. Krebs, Allergien, Hautprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwäche, Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen treten immer häufiger auf und werden gern den Züchtern in die Schuhe geschoben. In den letzten Jahren hat sich der allgemeine Gesundheitszustand unserer Hunde drastisch verschlechtert. Das hängt wesentlich mit der schlechten Ernährung zusammen.

Viele suchen Alternativen zu den Fertigfutterprodukten. Eine Alternative, die mittlerweile viele Befürworter hat, ist die sogenannte BARF-Ernährung ( Biologisch Artgerechtes Rohes Futter )

Der Hund ist ein Fleischfresser, wie sein Vorfahre der Wolf. Außer Beutetieren frisst der Wolf Kräuter, Beeren, Gräser, Wurzeln, Insekten und auch den Kot der Pflanzenfresser. Überwiegend frisst der Wolf jedoch Großwild.Es wird alles aufgefressen bis auf die größeren Knochen, einen Großteil von Haut und Fell und einen Teil des Magen-Darm-Inhalts. Durch den Verzehr des ganzen Tieres bekommt der Wolf alle für ihn lebenswichtigen Nährstoffe: Eiweiß, Fett, Mineralien, Vitamine, Enzyme und Ballaststoffe. Im Gegensatz zu Pflanzenfressern hat der Hund keine Verdauungsenzyme im Speichel. Hundespeichel dient als Gleitmittel für die Nahrung, die beim Fleischfresser meist aus größeren Brocken besteht. Der Magen des Hundes ist im Vergleich zu Pflanzenfressern sehr groß. Im Vergleich zum Pflanzenfresser ist der Darm des Hundes sehr kurz. Die vollständige Verdauung von Fleisch und Knochen dauert beim Hund maximal 24 Stunden; Pflanzenfresser brauchen für die Verdauung vier bis fünf Tage.

Inzwischen füttern viele Menschen ihre Hunde nach den Prinzipien von BARF und berichten Erstaunliches. Hautprobleme verschwinden, die Hunde haben mehr Energie und die Welpen wachsen langsamer und gesünder auf. Viele gesundheitliche Probleme verschwinden oder verbessern sich nach der Umstellung auf BARF. Nur Mut: Diese Art von Fütterung ist viel einfacher, als man denkt. Und vor allem macht es Spaß, zu sehen, wie gut Ihrem Hund das gesunde und artgerechte Futter schmeckt.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden. Wir sind Ihnen beim Einstieg behilflich.

 

 
 

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